Aktuelle Themen aus der Gemeinde

Was in Wiefelstede konkret auf den Tisch gehört

Hier stehen die aktuellen Themen, die in der Gemeinde besonders diskutiert werden: kompakt zusammengefasst und auf das Wesentliche konzentriert.

Bürgerpolitik hautnah!
Die Mär vom Ausbluten des Ortes

Der Rat hat beschlossen, dass der EDEKA-Markt am nördlichen Ortsrand ein neues Geschäft zusammen mit ALDI und einem Drogeriemarkt errichten kann. Diese Entscheidung ist knapp, aber demokratisch gefallen.

Für die UWG gehört dazu auch der Blick auf den bisherigen Standort: Wenn der Getränkemarkt dort einziehen kann, bleibt der Bereich weiterhin nutzbar. Genau dieser Zusammenhang wird nach Auffassung der UWG in der Debatte oft ausgeblendet.

Auch die Schließung des KIK-Marktes in der alten Molkerei wird aus Sicht der UWG vorschnell mit dieser Entwicklung verknüpft. Nach Einschätzung der UWG spielen bundesweite Filialschließungen und verändertes Kaufverhalten dabei ebenfalls eine Rolle.

Einordnung
„Ausgeblutet ist der Ort nicht wegen eines einzelnen Standortwechsels, sondern durch lange gewachsene Veränderungen im Handel.“

Die UWG fordert darum eine Debatte, die Ursachen sauber voneinander trennt und praktikable Lösungen für den Ortskern entwickelt.

Einzelhandelsstandort Wiefelstede-Nord

Nach den veröffentlichten Informationen sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit am jetzigen ALDI-Standort neue, zeitgemäße Märkte für EDEKA und ALDI entstehen können.

Hinzu kommt nach den veröffentlichten Informationen ein Vertrag mit Rossmann. Das würde den lange gewünschten Drogeriemarkt mit einer attraktiven Verkaufsfläche möglich machen.

Parallel wurde das Verfahren angestoßen, damit der Getränkemarkt in den bisherigen EDEKA-Markt an der Mühlenstraße einziehen kann.

Worauf es ankommt

Die UWG-Linie in drei Punkten

Versorgung vor Ort stärken

Kurze Wege beim täglichen Einkauf sind besonders in einer Flächengemeinde wichtig.

Bestehende Standorte mitdenken

Neue Märkte dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Die Folgen für den Ortskern müssen eingeplant werden.

Debatten ehrlich führen

Wer Ursachen durcheinanderwirft, löst kein Problem. Die UWG setzt auf nachvollziehbare Argumente.